Erstellen Sie eine Heatmap, die Materialgruppen, Abhängigkeiten und Single-Sourcing-Risiken sichtbar macht. Ergänzen Sie Regio-Risiken, Zertifizierungsanforderungen und Transportrestriktionen. Gewichten Sie Teile nach Kritikalität für Umsatz und Kundenverpflichtungen. Diese Transparenz schärft Prioritäten, rechtfertigt frühere Bestellungen und erleichtert Freigaben für Sicherheitsbestände. Teilen Sie die Karte mit Entwicklung und Vertrieb, um Alternativen schneller anzustoßen und Kunden realistische Zeitachsen anbieten zu können.
Tracken Sie nicht nur Durchschnittswerte, sondern die Verteilung: Median, Perzentile und Ausreißer. Planen Sie auf Basis konservativer Serviceziele, nicht optimistischer Einzelfälle. Legen Sie Eskalationspfade fest, wenn Variabilität steigt. Binden Sie Lieferanten in Ursachenanalysen ein und dokumentieren Sie Maßnahmen. Prüfen Sie Design-to-Availability, wo möglich. So werden Vorlaufzeiten vom unkontrollierbaren Schicksal zu einer messbaren, steuerbaren Größe mit klaren Verantwortlichkeiten und vorhersehbaren Ergebnissen.
Ein zweiter Lieferant ist nur dann eine echte Option, wenn Qualität, Compliance und Logistik stabil abgesichert sind. Definieren Sie klare Qualifikationsstufen, von Laborfreigabe bis Serienreife, mit belastbaren Meilensteinen. Halten Sie Prüfpläne, Auditberichte und PPAP-Dokumente bereit. Budgetieren Sie Anlaufkosten realistisch und testen Sie Lieferfähigkeit unter Last. Kommunizieren Sie transparent mit Bestandslieferanten, um Partnerschaften zu schützen. So schaffen Sie redundante, respektierte Pfade statt taktischer Notlösungen.
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